Stadt Stuttgart modernisiert 18 öffentliche Toiletten – mehr Barrierefreiheit bis 2028

Die Landeshauptstadt Stuttgart verbessert die Qualität und Zugänglichkeit ihrer öffentlichen Toilettenanlagen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik hat beschlossen, elf bestehende Anlagen möglichst barrierefrei umzubauen und sieben veraltete Standorte vollständig zu erneuern. Das soll deren Nutzung für alle Bürgerinnen und Bürger entscheidend verbessern.

Künftig moderne Ausstattung

Elf Toilettenanlagen werden so umgebaut, dass sie künftig die genormten Anforderungen für barrierefreie Nutzung erfüllen. Sieben weitere Standorte, die technisch nicht mehr sanierbar sind, erhalten einen Ersatzneubau gemäß dem städtischen Toilettenkonzept „TOI27“. Dieses sieht moderne, barrierefreie vor, deren Größe und Ausstattung auf den jeweiligen Standort abgestimmt sind.

Parallel dazu werden vierzehn weitere Toilettenanlagen modernisiert. Dazu zählt insbesondere das Nachrüsten eines Notrufsystems sowie der Austausch veralteter Ausstattung. Diese Arbeiten erfolgen schrittweise im laufenden Betrieb.

Die AWS Abfallwirtschaft Stuttgart hat 2024 alle öffentlichen Toiletten überprüft. Dabei zeigte sich, dass viele Anlagen nicht barrierefrei und teilweise technisch überholt sind. Durch die jetzt beschlossene Modernisierung werden künftig rund dreißig Anlagen vollständig barrierefrei und acht barrierefreundlich nutzbar sein. Nur an sieben Standorten können die baulichen Voraussetzungen nicht erfüllt werden.

Finanzierung und Zeitplan

Für alle Maßnahmen stellt die Stadt insgesamt 3,3 Millionen Euro bereit. Die Umsetzung erfolgt von 2026 bis 2028 und wird über die Wirtschaftspläne finanziert.

Quelle: Stadt Stuttgart