
Das von der Stadt Stuttgart entwickelte Projekt „Nachtboje“ wird künftig auch in der Stadt Bielefeld eingesetzt. Das Projekt macht Einrichtungen sichtbar, die nachts eine offene Tür und Unterstützung anbieten, für Menschen, die sich unwohl oder unsicher fühlen. Die Anlaufstellen wollen dazu beitragen, das Sicherheitsempfinden der Menschen bei Nacht im öffentlichen Raum zu erhöhen. Restaurants, Bars, Hotels oder Kinos, die nachts geöffnet haben, können sich als „Nachtboje“ auszeichnen lassen. In Stuttgart hat sich die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen seit dem Projektstart im Herbst 2023 von rund 20 auf inzwischen mehr als 60 verdreifacht.
Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Die Übernahme des Stuttgarter Projekts ‚Nachtboje‘ durch die Stadt Bielefeld zeigt, dass das Projekt auch bundesweit ausstrahlt und Modellcharakter hat. Und diese Übernahme durch die Stadt Bielefeld gibt mir auch Gelegenheit, mich bei allen mehr als 60 Einrichtungen für ihren Einsatz für mehr Sicherheit und ein besseres Sicherheitsgefühl im Stuttgarter Nachtleben zu bedanken.“
Hinter dem Projekt steht ein breites Bündnis aus städtischen Einrichtungen, Polizei, Jugendarbeit und Fachberatungen. Koordiniert wird das Projekt durch die Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart. Gemeinsam mit der Stabsstelle Sicherheitspartnerschaft in der Kommunalen Kriminalprävention der Stadt hat die Abteilung auch das Schwesterprojekt „Wasenboje“ entwickelt. Seit 2023 hat der „Safer Space“ auf dem Stuttgarter Frühlingsfest und auf dem Cannstatter Wasen rund 1.000 Mädchen und Frauen unterstützt.
Weiterführende Informationen unter https://nachtboje.stuttgart.de/ und https://www.bielefeld.de/nachtboje












