
Bis Freitag, 13. Februar, können die Schulen Klassen für die Teilnahme über das Intranet beim Staatlichen Schulamt anmelden. Dann erhalten die Lehrkräfte das Lernmaterial, um die Kinder im Unterricht auf das Projekt vorzubereiten.
Die beiden Aktionswochen „Sicher zu Fuß zur Schule“ laufen vom 16. bis 20. März und vom 20. bis 24. April. Mit professioneller Begleitung lernen die Mädchen und Jungen, vorsichtig und achtsam auf der Straße zu sein und sicher durch den Verkehr zu kommen. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf dem Umgang mit Stadtbahnen: was sie beachten müssen beim Queren der Gleise und beim Ein- und Aussteigen. Dann können die Verkehrsneulinge ihren Schulweg bald selbst – ohne „Elterntaxis“ – bestreiten. Das Meistern des Schulwegs fördert ihre Persönlichkeitsentwicklung, steigert die Selbstständigkeit und ist zudem gut für die Gesundheit der Kinder.
Anhaltend große Resonanz: rund 11.000 Kinder pro Jahr
Durch die große Resonanz auf die 2016 gestartete Initiative kommt es jeweils zu einer kleinen „Völkerwanderung“. Im Schnitt haben seit der Corona-Pause in der Landeshauptstadt jedes Jahr rund 11.000 Grundschülerinnen und ‐schüler teilgenommen. Aus der Taufe gehoben hatten dieses Programm verschiedene Institutionen auf Anregung aus der Sicherheitspartnerschaft von der Stadt Stuttgart mit Polizei, Staatlichem Schulamt und Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart. Der Förderverein stiftet auch mit der Württembergischen Gemeinde‐Versicherung (WGV) ein „Startgeld“ pro Kind als zusätzliche Motivation, durch ihr Mitmachen etwas Gutes zu tun. Die Spende dient dem Artenschutz und kommt einer der seltensten Schlangenarten zugute. Die Sieger einer Verlosung unter den teilnehmenden Klassen dürfen die bedrohte Art der San Francisco-Strumpfbandnatter in der Wilhelma, dem Zoologisch‐Botanischen Garten Stuttgart, besuchen.











