OB Nopper: Stadt verzichtet auf Flüchtlingsunterkünfte an sechs Standorten

Die Stadt Stuttgart wird auf den Bau von bisher geplanten zusätzlichen Flüchtlingsunterkünften an vier Standorten verzichten und will zudem zwei bestehende Standorte für Flüchtlingsunterkünfte aufgeben. Dies wird dadurch möglich, weil die Zahl der Geflüchteten, die von der Stadt nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz untergebracht werden müssen, anhaltend rückläufig ist und nach den gegenwärtigen Prognosen unter anderem des Ministeriums der Justiz und für Migration des Landes Baden-Württemberg zu erwarten ist, dass diese weiterhin niedriger als bisher bleibt.

OB Nopper teilte mit: „Wir werden bis auf Weiteres auf die Unterbringung von Flüchtlingen in Stuttgart-Feuerbach an der Feuerbacher-Tal-Straße und auf die Aufstockung in Stuttgart-Degerloch am Guts-Muths-Weg sowie auf die Erweiterungen in Stuttgart-Möhringen am Lautlinger Weg und in Stuttgart-Plieningen an der Leypoldtstraße verzichten können. Überdies soll mit der Räumung des Standorts Am Röhrlingweg in Stuttgart-Schönberg wie geplant im Februar 2026 begonnen werden und diese im März 2026 abgeschlossen sein. Zudem will die Landeshauptstadt Stuttgart die Flüchtlingsunterkunft in Weilimdorf, Holderäckerstraße 35, im Oktober 2027 räumen. Somit soll die Zahl der Geflüchteten, die von der Stadt unterzubringen sind, in dem Stadtbezirk reduziert werden, in dem voraussichtlich ab dem Jahr 2029 eine Landeserstaufnahmeeinrichtung des Landes Baden-Württemberg für Geflüchtete in Betrieb gehen soll. Wir gehen davon aus, dass die gegenwärtige Zahl von über 8700 durch die Stadt Stuttgart untergebrachten geflüchteten Personen bis zum Jahresende 2026 auf rund 7500 Personen zurückgeht. Dies ist eine gute Entwicklung. Wir brauchen mehr Ordnung und Steuerung der Zuwanderung sowie eine gute Integration derjenigen, die bleiben dürfen, nach dem Prinzip: Fördern und Fordern.“

Quelle: Stadt Stuttgart