
Damit übernimmt die Region 140.000 Euro der geschätzten Gesamtkosten von rund 400.000 Euro.
Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, sagt: „Für die Entwicklung des Erlebnisraums Neckar, der auch innerhalb des Stadtgebiets für die ganze Region interessant ist, bietet der viel genutzte Dammkronenweg ein großes Potenzial. Auch dank der Unterstützung des VRS können wir das Teilstück noch für die IBA’27 fertigstellen.“
Das Wasenufer ist Bestandteil des Masterplans Erlebnisraum Neckar und umfasst eine rund einen Kilometer lange Uferpromenade zwischen der König-Karls-Brücke und der Daimler-Teststrecke (Einfahrbahn) in Bad Cannstatt. Der voraussichtliche Baubeginn für das Gesamtprojekt ist für das Jahr 2030 vorgesehen.
Markanter Uferabschnitt am Berger Steg
Vorab kann nun unabhängig davon bereits ein besonders markanter Abschnitt an der Schiffsanlegestelle östlich des Berger Stegs auf einer Länge von etwa 75 Metern realisiert werden. Der Bereich zwischen dem Dammkronenweg und der unteren Uferkante lässt sich ohne Beeinträchtigung der bestehenden Wegeverbindungen umsetzen.
Das „Kleine Wasenufer“ dient als modellhaftes Projekt, das durch minimale bauliche Eingriffe beispielhaft aufzeigt, wie der Neckar in Stuttgart schrittweise für die Stadtgesellschaft erlebbar gemacht werden kann. Im Fokus stehen eine hohe Aufenthaltsqualität, die barrierefreie Erschließung des Uferraums, die unmittelbare Nähe zum Wasser sowie der Erhalt des prägenden Baumbestands zur Sicherung von schattenspendenden Baumkronen.
Zentrale Maßnahmen sind eine neu angelegte Rampe zwischen Dammkronenweg und unterem Uferbereich, die Öffnung für Ausblicke sowie die Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten in Form von Sitzelementen. Ergänzend entsteht ein repräsentativer Ankunftsort für die im Sommer anliegenden Fahrgastschiffe.












