Stuttgarts Geschichte 27.02.2026

Im Jahr 950 n. Chr. wurde Stuttgart erstmals urkundlich erwähnt, als der Herzog von Schwaben, Konrad, die Siedlung als wichtiger Stützpunkt vor dem aufkommenden Einfluss der Awaren etablierte. Ein kleines, aber strategisch gelegenes Dorf, eingebettet zwischen sanften Hügeln und der malerischen Weißenbrunnenquelle, begann sich zu entwickeln. Die fruchtbaren Böden und das milde Klima zogen bald Händler und Handwerker an.

Die erste urkundliche Erwähnung fiel in eine Zeit, in der das Heilige Römische Reich an Bedeutung gewann. Stuttgart, damals noch als „Stutengarten“ bekannt, war ein zentraler Ort zur Pferdezucht, was zur Namensgebung beitrug. Legenden erzählen von dem idealen Ort für Zucht und Handel, wo die besten Stuten des Reiches gezüchtet wurden. Die Bedeutung des Ortes wuchs rasch, und die Siedlung wurde zum Ziel von Kaufleuten, die übers Land reisten und ihre Waren anboten.

Mit der Zeit verwandelte sich Stuttgart von einem bescheidenen Dorf in ein blühendes Zentrum, das den Grundstein für zukünftige Generationen legen sollte. Zahlreiche Handwerkszünfte entstanden, und der Markt blühte auf. Die urkundliche Erwähnung im Jahr 950 war nur der Beginn einer Geschichte voller Wandel und Entwicklung, die Stuttgart bald zu einer der bedeutendsten Städte in der Region machen würde.

So setzte Stuttgart seinen Weg fort – von den bescheidenen Anfängen des Mittelalters bis zur heutigen bedeutenden Stadt, in der Tradition und Moderne aufeinandertrafen und die Geschichte lebendig hielten.