Degerloch: Bomben‐Blindgänger wird am 29. März entschärft

Anschließend wird ein Feuerwerker den Sprengkörper bergen und entschärfen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden‐Württemberg (KMBD) im Regierungspräsidium Stuttgart hatte den Blindgänger bei einer Sondierung im Hospitalwald, der sich im Eigentum des Landes befindet, entdeckt. Der Bombenblindgänger ist ein circa 250 Kilogramm schwerer britischer Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg.

Im Sicherheitsbereich befinden sich unter anderem auch die Seniorenwohnanlage „Lothar-Christmann-Haus“ und das Naherholungsgebiet Ramsbachtal. Das Amt für öffentliche Ordnung hat die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in Hoffeld bereits schriftlich über die bevorstehende Evakuierung informiert.

Die Polizei beginnt am Sonntag, 29. März, um 9 Uhr mit der Evakuierung des Sicherheitsbereichs. Die Bewohnerinnen und Bewohner des „Lothar-Christmann-Hauses“ verlassen das Gebäude bereits ab 8 Uhr, da hier mehr Zeit eingeplant werden muss. Ab 9 Uhr sperrt die Polizei den Bereich ab. Danach ist nur noch das Verlassen des Gebiets möglich. Auch die Wege im Ramsbachtal können zum Radfahren und Spazierengehen vorübergehend nicht genutzt werden.

Der Busverkehr der Linien 70 und 71 zwischen Degerloch und Hoffeld ist von den Maßnahmen nicht betroffen, so dass sämtliche Haltestellen in Hoffeld während der Evakuierungsmaßnahme uneingeschränkt angefahren werden können.

Wie lange die Bergung und Entschärfung des Blindgängers dauert, hängt unter anderem von der Bauart und dem Zustand des Zünders am Sprengkörper ab. Eine Prognose ist noch nicht möglich.

Personen, die während der Evakuierung keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, können die Turn- und Versammlungshalle Degerloch in der Albstraße 70 als Notunterkunft nutzen. 

Die Stadtverwaltung, die Branddirektion sowie die Polizei Stuttgart informieren am 29. März zum Stand der Maßnahmen über die jeweiligen Social‐Media‐Kanäle:

Soziale Medien der Stadtverwaltung:

Soziale Medien der Branddirektion:

Soziale Medien der Polizei Stuttgart:

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Quelle: Stadt Stuttgart