
Für die geplante Erweiterung und Neugestaltung des Schulstandorts Hohewart in Stuttgart-Feuerbach liegen zwei gleichrangige Siegerentwürfe vor. Das Preisgericht vergab zwei erste Preise. Grundlage war ein nichtoffener Planungswettbewerb mit 20 eingeladenen Büros. 19 Entwürfe wurden fristgerecht eingereicht und bewertet.
Der Standort umfasst die Hohewartschule (Grundschule) und die Realschule Feuerbach. Beide Schulen sollen auch künftig getrennt bestehen, aber Teile der Infrastruktur gemeinsam nutzen. Geplant sind unter anderem eine neue Mensa sowie neue Sporthallen als Ersatz für die bestehende, baufällige Turnhalle. Die Außenanlagen mit ihrem Baumbestand sollen erhalten bleiben.
Die ersten Preise gingen an:
- BJW Architekten Part mbB, Zimmern ob Rottweil, mit Faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Partnerschaftsgesellschaft mbB, Rottweil
- Habermann.Decker.Architekten PartGmbB, Lemgo, mit Kortemeier Brokmann GmbH, Herford
Die Planungsteams schlagen jeweils eigenständige Schulgebäude vor, die in eine gemeinsame Gesamtanlage eingebunden sind. Eine zentrale Mensa dient als gemeinsamer Treffpunkt. Unterschiede gibt es vor allem bei der Anordnung der Sporthallen und im Umgang mit dem bestehenden Realschulgebäude. Beide Entwürfe bieten räumliche Lösungen für moderne Unterrichtsformen und Ganztagsangebote. Vor einer endgültigen Entscheidung erhalten beide Büros nun die Möglichkeit, ihre Entwürfe zu überarbeiten.
Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, sagt: „Wir haben hier zwei spannende Lösungsvarianten für einen zukunftsweisenden Schulstandort. Besonders wichtig ist mir das große Potenzial, das sich daraus für die Weiterentwicklung der Realschule Feuerbach und der Grundschule Hohewart ergibt.“
Der Vorsitzende des Preisgerichts, Prof. Jens Wittfoht, erklärt: „Die eingereichten Arbeiten zeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert sich ein Ort für Bildung und Austausch heute denken lässt. Besonders die prämierten Entwürfe bieten Antworten auf die komplexen Anforderungen dieses Standortes.“
Der Leiter des Hochbauamts, Peter Holzer, betont: „Die prämierten Entwürfe überzeugen durch ihre hohe architektonische Qualität. Gleichzeitig ermöglichen sie eine abschnittsweise Umsetzung bei laufendem Schulbetrieb.“
Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Der dritte Preis ging an Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart, mit Koeber Landschaftsarchitektur GmbH, Stuttgart
Anerkennungen erhielten:
- f64 Architekten und Stadtplaner GmbH, Kempten, mit NMM-Landschaftsarchitektur, München
- Behnisch Architekten Partnerschaft mbB, Stuttgart, mit TDB Landschaft Partnerschaft mbB, Berlin
- Riehle Koeth GmbH + Co. KG, Stuttgart, mit Iml Levin Monsigny Landschaftsarchitekten PartGmbH, Berlin
Die Wettbewerbsarbeiten sind vom 25. März bis 9. April 2026 im Rathaus Stuttgart täglich von 8 bis 18 Uhr öffentlich ausgestellt. Die 19 Wettbewerbsbeiträge sind zudem zeitnah online abrufbar unter: https://www.stuttgart.de/leben/bauen/bauprojekte/ (Öffnet in einem neuen Tab)

















































































































