
Gemeinsam mit Karin Autenrieth, Rüdiger Maier und Jürgen Oelschläger von der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Wohnungsunternehmen (ARGE) sowie mit Bettina Klenk und Bettina Fuchs vom Verband Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS) zog der Oberbürgermeister eine positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit. Trotz schwieriger Haushaltslage plant die Stadt, die vor zwei Jahren eingeführte kommunale Unterstützung neuer Sozialmietwohnungen fortzuführen.
OB Nopper zieht positive Bilanz der Partnerschaft
Dr. Frank Nopper: „Die bereits seit zwei Jahren bestehende Partnerschaft mit der Wohnungswirtschaft ist ein Erfolgsmodell. Gerade auch durch sie wurden in den vergangenen zwei Jahren 1.200 Sozialmietwohnungen möglich gemacht. Das ist ein sehr starker Wert, über den wir uns gemeinsam freuen können. Deswegen wollen wir die Partnerschaft zwischen Stadt und Wohnungswirtschaft fortsetzen.“
Oelschläger: „Gemeinsam sichern wir bezahlbares Wohnen Stuttgart“
Jürgen Oelschläger, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Wohnungsunternehmen, betont: „Gemeinsam sichern die Landeshauptstadt Stuttgart und die Wohnungsunternehmen bezahlbares Wohnen in dieser Stadt. Wir haben gemeinsam mit der Stadt Mietpreis- und Belegungsbindungen für viele Wohnungen verlängert. Zu lange Genehmigungsverfahren und Auflagen bremsen aber weiterhin Neubau und Modernisierung; hier liegt ein klarer Schwerpunkt der Partnerschaft für bezahlbares Wohnen.“
Klenk: „Brauchen den Schulterschluss zwischen Wohnungswirtschaft und Stadtverwaltung“
„Wohnraum ist für immer mehr Haushalte, zunehmend auch für mittlere Einkommen, kaum noch bezahlbar. Um das Wohnungsdefizit in Stuttgart zu lindern, braucht es den Schulterschluss zwischen Wohnungswirtschaft und Stadtverwaltung. Alle Beteiligten müssen Verantwortung übernehmen, lösungsorientiert entscheiden und schnell handeln. Die Immobilienwirtschaft in Stuttgart steht als Partner bereit, ihren Beitrag zu leisten“, unterstreicht Bettina Klenk, Vorständin Ressort Wohnen vom Verband Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS).
Klare Vereinbarungen als Fundament für mehr Wohnraum
Mit den Grundlagen der Zusammenarbeit hatte die Stadt zusammen mit der privaten Wohnungswirtschaft vor gut zwei Jahren einen Kompromiss bei der Frage erzielt, wie viele Sozialwohnungen bei einer Wohnungsbaumaßnahme entstehen müssen, wenn die Stadt neues Baurecht schafft.
Förderung gibt neue Impulse für den Wohnungsbau
Darüber hinaus hatte die Stadt ihre Wohnbauförderung erweitert: Über die gewährte Grundstücksverbilligung hinaus gibt es seither eine zusätzliche städtische Förderung über 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für neu errichtete Sozialmietwohnungen. Wohnbauprojekte, die aus wirtschaftlichen Gründen zurückgestellt wurden, könnten damit wieder angestoßen werden. Dieses Förderprogramm soll trotz Haushaltskonsolidierung fortgesetzt werden.


















































































































