Digitale Teilhabe: Stuttgart zählt zu Deutschlands Vorreitern

Stuttgart zählt zu den Vorreitern bei der digitalen Barrierefreiheit. Das Stadtportal bietet wertvolle Angebote in Leichter Sprache, seniorenfreundliche Inhalte, Informationen in mehreren Sprachen sowie eine aktuelle Erklärung zu Barrierefreiheit. Auch technisch ist die Website gut aufgestellt: Ein Content-Management-System unterstützt die barrierefreie Gestaltung der Seiten und sorgt dafür, dass sich Nutzerinnen und Nutzer sicher und intuitiv zurechtfinden.

Dieses Engagement spiegelt sich nun auch in einer bundesweiten Studie wider: So erreichte die Seite stuttgart.de den vierten Platz unter 83 geprüften kommunalen Webseiten. Im Ergebnis stand ein Barrierefreiheitsgrad von 78,5 Prozent. Zum Vergleich: Die meisten untersuchten Portale lagen zwischen 30 und 60 Prozent. Durchgeführt wurde die Untersuchung von der Heinrich und Reuter Solutions GmbH (HeiReS) aus Dresden in Kooperation mit der IT hilft gGmbH.

Im Detail erzielte stuttgart.de 82,8 Prozent nach den internationalen Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), dem maßgeblichen Standard für barrierefreie Webseiten. Zusätzlich wurde ein Inklusionswert von 70 Prozent erreicht, der qualitative Aspekte der digitalen Barrierefreiheit bewertet.

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von visuellen, motorischen oder kognitiven Einschränkungen – Online-Angebote problemlos nutzen können. Barrierefreie Webseiten erleichtern den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen und stärken die selbstständige Teilhabe am digitalen Alltag.

Die Landeshauptstadt Stuttgart setzt ihren Weg zu mehr digitaler Teilhabe konsequent fort. Inhalte und Dokumente werden kontinuierlich optimiert, Online-Services weiter ausgebaut und technische Standards fortlaufend verbessert. Ziel ist ein Stadtportal, das allen Menschen verlässliche und gut zugängliche Informationen bietet – insbesondere denen, die auf barrierefreie digitale Angebote angewiesen sind.

Für die Studie analysierten HeiReS und die IT hilft gGmbH die Webseiten der 83 Städte, die Teil des BITKOM Smart City Index sind. Da digitale Barrierefreiheit im Index bislang nur unzureichend berücksichtigt wird, schlossen die beiden Unternehmen diese Lücke mit einer vertiefenden Untersuchung. Neben automatisierten Tests nach internationalen Standards erfolgte eine manuelle Prüfung durch Expertinnen und Experten. In die Bewertung flossen unter anderem Start- und Unterseiten sowie PDF-Dokumente und Videos ein.

Quelle: Stadt Stuttgart