Neue Förderquoten für Wohnungsbau auf städtischen Flächen

Die Landeshauptstadt Stuttgart passt die Förderquoten für den Wohnungsbau auf städtischen Grundstücken an. Ziel ist es, den Bau von bezahlbarem Wohnraum weiter zu stärken und gleichzeitig Planungssicherheit für neue Wohnprojekte zu schaffen. Der Gemeinderat hat am 12. März die Änderung der Quoten im Rahmen der städtischen Bodenpolitik beschlossen.

Künftig sollen auf städtischen Arealen 50 Prozent der Wohnfläche für Sozialmietwohnungen vorgesehen werden. Weitere 20 Prozent entfallen auf Mietwohnungen für mittlere Einkommen beziehungsweise preisgedämpften Wohnungsbau. 30 Prozent können frei finanziert werden. Gleichzeitig bleibt Spielraum für Projekte mit besonders hohem Anteil an gefördertem Wohnraum: Der Anteil an Sozialmietwohnungen kann auf bis zu 70 Prozent der Wohnfläche erhöht werden. In Einzelfällen ist mit besonderer Begründung auch ein noch höherer Anteil möglich.

Bürgermeister Peter Pätzold sagt: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen in unserer Stadt. Mit den angepassten Förderquoten stärken wir den Bau von Sozialwohnungen und sorgen dafür, dass auf städtischen Flächen vor allem Wohnungen entstehen, die sich viele Menschen leisten können.“ Gleichzeitig bleibe ein ausgewogener Wohnungsmix erhalten, der unterschiedliche Einkommensgruppen berücksichtigt.

Quelle: Stadt Stuttgart