
Mobile Reinigungstrupps zur Ergänzung der Regelreinigung
Mit jeweils 2,5 Millionen an zusätzlichen Mitteln sollen in den Jahren 2026 und 2027 beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) mobile Reinigungstrupps eingerichtet werden, die kurzfristig vor Ort sein können und welche die Regelreinigung im öffentlichen Raum ergänzen sollen.
Unterstützung bei der Entfernung illegaler Graffitis
In diesen zusätzlichen Mitteln sind auch 100.000 € pro Jahr enthalten, mit denen durch die kommunale Kriminalprävention der Stadt die Entfernung von illegalen Graffitis an Privatgebäuden mit einem Kostenbeitrag unterstützt und Präventionsmaßnahmen gegen Graffitis gefördert werden sollen. Dies soll insbesondere dort geschehen, wo das öffentliche Erscheinungsbild stark beeinträchtigt ist.
Müll-Sheriffs gegen illegale Ablagerungen
Mit der im Doppelhaushalt 2026/2027 geplanten Entsorgungsüberwachung durch sogenannte Müll-Sheriffs der Abfallwirtschaft Stuttgart soll im Verlauf des Jahres begonnen werden. Diese sollen die Entsorgungsüberwachung des städtischen Vollzugsdienstes, gerade auch in Schwerpunktaktionen, ergänzen und unterstützen. Hand in Hand sollen Müll-Sheriffs und städtischer Vollzugsdienst gegen illegale Müllablagerungen und gegen Verunreinigungen des öffentlichen Straßenraums vorgehen. Dabei können für Delikte üblicher Schwere Bußgelder zwischen 100 Euro und 1.000 Euro verhängt werden.
Zusätzlich drei besondere Reinigungsaktionen geplant
Darüber hinaus plant OB Nopper im Jahr 2026 auch drei Reinigungsaktionen: Zum einen soll die Abfallwirtschaft Stuttgart gemeinsam mit dem städtischen Tiefbauamt und der SSB eine Sonder-Intensivreinigung der Klett-Passage durchführen, die übermäßig von Verunreinigungen betroffen ist. Zum Zweiten hat sich die Alfred Kärcher SE & Co. KG dankenswerterweise bereit erklärt, im Rahmen ihres Kultursponsorings ein historisches Gebäude oder Objekt in der Landeshauptstadt Stuttgart fachgerecht zu reinigen. OB Nopper könnte sich als Reinigungsobjekt beispielsweise die mit Graffitis verunzierten Bahnmauern vorstellen, die den Eingang nach Bad Cannstatt markieren und historische Hinweise auf die Vereinigung von Cannstatt und Stuttgart sowie auf das römische Erbe von Cannstatt enthalten. Und nicht zuletzt soll in Abstimmung mit Gebäudeeigentümern ein im Graffitiumfeld geübter Künstler Graffitis an besonders betroffenen Gebäuden überstreichen.
OB Nopper: „Sauberkeit geht uns alle an“
Oberbürgermeister Nopper sagt: „Mir ist bewusst, dass Stadtsauberkeit eine Daueraufgabe ist und dass wir 100 Prozent Stadtsauberkeit wohl nicht erreichen werden, aber wir müssen mit vereinten Kräften so nah wie irgend möglich an diese 100 Prozent herankommen. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen uns zumindest näher an das 100-Prozent-Ziel bringen.“ Sauberkeit sei nicht allein Aufgabe der Stadtverwaltung. „Für die Sauberkeit in unserer Stadt brauchen wir auch mehr Eigenverantwortung. Die neuen Maßnahmen sollen auch ein Signal an uns alle sein: Sauberkeit geht uns alle an“, sagt Nopper.












